Österreichs Hotel- und Gastronomiebranche steht vor einer Herausforderung: Wie gelingt es, die Attraktivität für Gäste zu erhalten, während gleichzeitig die Kosten für Betreiber steigen und die Nachfrage nach flexiblen Unterkunftsmodellen wächst? Eine Lösung, die seit Jahren diskutiert wird, ist das „NEGT“-Modell – eine Kombination aus flexiblen Unterkunftsoptionen, digitaler Buchung und regionaler Verankerung. Doch was steckt dahinter wirklich, und warum könnte es der Schlüssel sein, um die Branche nachhaltig zu stärken?
Das „NEGT“-Modell – kurz für „Nachtunterkunft, Gastronomie, Tourismus“ – wurde ursprünglich in Deutschland entwickelt, hat sich aber zunehmend als vielversprechendes Konzept in Österreich etabliert. Es verbindet die Vorteile von Kurzzeitmieten mit den lokalen Bedürfnissen von Gastgebern und Gästen. Während klassische Hotels oft an Flexibilität und Preisgestaltung scheitern, bieten NEGT-Angebote wie Airbnb oder lokale Vermieternetzwerke eine Alternative, die sowohl Gäste als auch Betreiber entlasten soll. Besonders in touristischen Regionen wie dem Salzburger Land oder dem Wiener Umland hat sich dieses Modell als lukratives Geschäftsmodell erwiesen. ilucki willkommensangebot zeigt, wie Gastgeber durch NEGT nicht nur zusätzliche Einnahmen generieren, sondern auch die Gästeerfahrung maßgeblich verbessern können.
Doch das NEGT-Modell ist mehr als nur eine Buchungsplattform – es ist ein strategischer Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette im Gastgewerbe verändert. Ein zentraler Vorteil liegt in der Reduzierung von Leerstand, da Betreiber durch die Nutzung von Nebenräumen oder ganzen Wohnungen zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Studien der Österreichischen Tourismusorganisation (OTTO) zeigen, dass Hotels, die NEGT-Angebote anbieten, im Durchschnitt bis zu 15 % mehr Umsatz pro Jahr erzielen. Gleichzeitig entlastet das Modell die Gastronomie, da Gäste häufiger in der Nähe der Unterkunft essen und so regionale Betriebe stärken. Besonders in der Wintersaison, wenn klassische Hotels weniger Gäste haben, können NEGT-Angebote eine wichtige Brücke zwischen den Hochphasen bilden.
Ein weiteres entscheidendes Element des NEGT-Modells ist die Digitalisierung. Durch Plattformen wie Airbnb, Booking.com oder spezialisierte Anbieter wie „ilucki willkommensangebot“ wird der Zugang zu Unterkünften für Reisende deutlich vereinfacht. Gleichzeitig ermöglichen Online-Buchungen eine bessere Preisgestaltung und reduzieren die Abhängigkeit von klassischen Hotelketten. Laut einer Umfrage des Österreichischen Hotel- und Gastgewerbeverbandes (ÖHGV) nutzen bereits über 60 % der österreichischen Hotels NEGT-Angebote, wobei besonders Mittelständler und kleinere Betriebe von der Flexibilität profitieren. Das Modell fördert zudem eine stärkere Verknüpfung zwischen Tourismus und lokaler Wirtschaft, da Gäste häufiger in Restaurants, Handwerksbetrieben oder Kulturangeboten der Region verbleiben.
Trotz dieser Vorteile gibt es auch Herausforderungen, die das NEGT-Modell mit sich bringt. Ein zentrales Problem ist die Regulierung: Während einige Städte wie Wien oder Salzburg bereits strenge Vorgaben für Kurzzeitmieten eingeführt haben, fehlt es in vielen Regionen noch an klarem Rahmenwerk. Dies kann zu Unsicherheiten für Vermieter und Betreiber führen. Zudem ist die Qualität der Unterkünfte nicht immer einheitlich, was zu negativen Erfahrungen bei Gästen führen kann. Hier setzt die Branche auf Zertifizierungsprogramme und transparente Bewertungssysteme, um Vertrauen aufzubauen. Ein weiterer Punkt ist die Abgabenlast: In einigen Bundesländern fallen zusätzliche Mieten oder Gewerbesteuern auf NEGT-Unterkünfte an, was die Attraktivität des Modells mindern kann.
Um das Potenzial des NEGT-Modells voll auszuschöpfen, müssen Gastgeber, Städte und Politik eng zusammenarbeiten. Ein zentraler Ansatz ist die Förderung von lokalen Vermieternetzwerken, die als Vermittler zwischen Gästen und Betrieben agieren. Plattformen wie „ilucki willkommensangebot“ spielen dabei eine Schlüsselrolle, indem sie nicht nur Buchungen ermöglichen, sondern auch Schulungen für Vermieter anbieten. Zudem sollten Städte wie Wien oder Salzburg ihre Regulierungspolitik anpassen, um die Flexibilität des Modells zu erhöhen, ohne die Lebensqualität der Anwohner zu gefährden. Ein weiterer Schritt wäre die Einführung von gemeinsamen Standards für Unterkünfte, um die Qualität zu sichern und Vertrauen bei Gästen zu stärken.
Das NEGT-Modell bietet somit eine vielversprechende Chance, die österreichische Gastgewerbebranche nachhaltig zu stärken. Während es bereits heute in vielen Regionen erfolgreich eingesetzt wird, bleibt es eine Frage der Umsetzung, wie sich das Modell langfristig durchsetzt. Mit der richtigen Strategie kann es nicht nur die Einnahmen der Branche steigern, sondern auch die Gästeerfahrung verbessern und die lokale Wirtschaft stärken. Die Zeit ist reif, um das Potenzial dieses Modells voll auszuschöpfen – und damit die Zukunft des österreichischen Gastgewerbes zu sichern.
- Laut OTTO erzielen Hotels mit NEGT-Angeboten im Schnitt bis zu 15 % mehr Umsatz pro Jahr.
- Über 60 % der österreichischen Hotels nutzen bereits NEGT-Modelle.
- Durch NEGT bleiben Gäste häufiger in der Region und stärken damit lokale Gastronomie und Handwerk.
- Die Digitalisierung durch Plattformen wie Airbnb oder „ilucki willkommensangebot“ vereinfacht den Zugang zu Unterkünften.
- Regulierungsprobleme in einigen Bundesländern können die Attraktivität des Modells mindern.
